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Unsere Versorgungsforschungsanalysen - ein exemplarischer Überblick

Die folgenden Beispiele zeigen Ihnen eine kleine Auswahl von Versorgungsforschungs-analysen, die INSIGHT Health in den letzten Jahren durchgeführt hat:


Beispiel 1: Verordnungskosten konkurrierender Therapieansätze
Auf Basis unserer Datenbank zum Patienten Tracking können die Haupt- und Koverordnungen von Patienten mit unterschiedlichen Behandlungsregimen verglichen werden. Da in der Regel ein Kostenvergleich der Hauptmedikation zu kurz greift, sollten die gesamten Verordnungen eines Patienten innerhalb einer Indikation in den Vergleich einbezogen werden. Daraus lassen sich dann erste Rückschlüsse zu den Kosten unterschiedlicher Therapieansätze ziehen.    
Ein konkretes Beispiel für einen solchen Behandlungskostenvergleich wurde Ende 2009 publiziert: Dippel, Franz-Werner/ Schneider, Tobias/ Schöffski, Oliver/ Kleinfeld, André/ Ponzel, Rabea: Insulin glargin: eine kostengünstige Alternative im Vergleich zu NPH-Insulin, in: Monitor Versorgungsforschung, 2. Jg., Nr. 06/2009, S. 31-35.


Beispiel 2: Soll- und Istversorgung im Alzheimer-Markt
Wie werden Alzheimer-Patienten versorgt? Bei einem Vergleich der Anti-Alzheimer-Verordnungen (umgerechnet nach Tagestherapiedosen – DDD) mit der Anzahl behandelter Alzheimer-Patienten und der geschätzten Anzahl aller Alzheimer-Patienten in Deutschland offenbaren sich große Differenzen. Nicht einmal die Hälfte aller Patienten wird überhaupt medikamentös behandelt. Und die verordneten Anti-Alzheimer-Präparate reichen lediglich für eine leitliniengerechte Behandlung von der Hälfte der registrierten Patienten. So die Ergebnisse einer INSIGHT Health-Analyse, die in dem folgenden Beitrag veröffentlicht wurden: INSIGHT Health: Alzheimer nicht leitliniengerecht versorgt, in: Monitor Versorgungsforschung, 1. Jg., Nr. 03/2008, S. 10-11.


Beispiel 3: Arzneimittelumsätze in den KV-Regionen
Hauptintention dieser Studie – einem Gemeinschaftsprojekt mit IGES – ist es, regionale Unterschiede bei den Arzneimittelumsätzen offenzulegen und mögliche Ursachen kennzahlengestützt zu analysieren. Die Analyse basiert auf umfassenden, d. h. nicht hochzurechnenden Daten zu Soziodemographie, Morbidität, Versorgungsstruktur und Verordnungsverhalten sowie auf statistischen Verfahren, mit deren Hilfe u. a. die Signifikanz der Einflussfaktoren überprüft wird. Die Studie kann käuflich erworben werden.

Für weitere Informationen: VF@insight-health.de